Ferienwohnung: Preis kalkulieren und Mindestpreis festlegen
Ein guter Preis für eine Ferienunterkunft ist kein Bauchgefühl. Er ergibt sich aus Kosten, Auslastung und Saison. Wer seinen Mindestpreis kennt, kann Anfragen schneller beantworten und Rabatte gezielt geben.
Welche Kosten gehören dazu?
- Laufende Kosten: Strom, Wasser, Heizung, Internet, Versicherungen
- Reinigung, Wäsche, Verbrauchsmaterial
- Provisionen von Portalen
- Abschreibung und Instandhaltung
- Abgaben und Steuern, soweit anfallend
- Dein eigener Zeitaufwand
Der Mindestpreis
Teile die Jahreskosten durch die erwarteten Übernachtungen. Das ergibt den Preis, unter dem du Geld verlierst. Rechne vorsichtig, denn Auslastungen von 100 Prozent sind unrealistisch.
Beispiel (frei gewählt): 9.000 Euro Jahreskosten bei 150 Übernachtungen ergeben 60 Euro pro Nacht als Untergrenze, bevor Gewinn und Puffer dazukommen.
Saisonpreise
Staffle Preise nach Hochsaison, Nebensaison und Wochenende. Lege Mindestaufenthalte fest und prüfe, ob Zuschläge für Endreinigung oder zusätzliche Gäste sinnvoll sind.
Häufige Fragen
Wie viel Auslastung ist realistisch?
Das hängt von Lage und Saison ab. Dokumentiere deine echten Werte und passe die Kalkulation jährlich an.
Soll ich Preise pro Person oder pro Unterkunft nehmen?
Beides kommt vor. Wichtig ist, dass die Preislogik für Gäste verständlich ist.
Gilt für Ferienvermietung ein Gewerbe?
Das hängt von Umfang und Region ab. Klär Anmeldung, Steuer und örtliche Vorgaben mit Gemeinde und Steuerberatung.
Hinweis: Dieser Ratgeber ist eine allgemeine Information und keine Steuer- oder Rechtsberatung. Das Rechenbeispiel ist frei gewählt.
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